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AGENTICAL-Praxis

Wie wir AGENTICAL Wissen gebaut haben

Vom Notizzettel-Konzept zum live publizierenden Multi-Agent-Setup in drei Tagen.

Ein eigenes Wissens-Backend, ein Editorial-Workflow in Jeff, eine statische Site auf agentical.de, und ein Scheduler, der den Rest erledigt. Wie das zusammenkommt, und warum wir es so gebaut haben.

Als wir uns vor ein paar Tagen überlegt haben, AGENTICAL Wissen zu starten, war die erste Frage nicht: „Welches CMS?”, sondern: „Wie wollen wir eigentlich darüber schreiben?”

Drei Anforderungen, von Anfang an klar

Wir wollten kein WordPress. Aber wir wollten auch keine Berge an Markdown-Dateien per Hand in einem Repo verwalten. Drei Dinge mussten zusammenspielen:

  1. Schreiben fühlt sich wie WordPress an, Inbox, Review, Freigabe, geplante Veröffentlichung. Alles aus einer UI heraus.
  2. Die Site bleibt schnell und unabhängig. Wenn unser internes System (Jeff) mal nicht erreichbar ist, soll niemand davon merken.
  3. SEO ist Pflicht-Standard, nicht Plug-in. Schema.org, Sitemap, RSS, klare Themen-Cluster, bevor wir den ersten Post tippen.

Die Architektur: hybrid, nicht heroisch

Statt eines monolithischen CMS haben wir die Verantwortung geteilt:

Jeff ist die Redaktion. agentical.de ist die Zeitung.

Konkret heißt das:

  • Beiträge entstehen in Jeff, in einem eigenen Bereich /redaktion. Pipeline-Board mit Drag-and-Drop zwischen den Status-Spalten (Ideen → Entwürfe → Inbox → Review → Approved → Geplant → Veröffentlicht). Editor mit Markdown plus Vorschau, SEO-Panel, geplanter Veröffentlichungstermin.
  • Sobald ein Beitrag den Status Scheduled erreicht und der Zeitpunkt da ist, pusht Jeff ihn als Markdown-Datei in das agentical-de-Repo, direkt auf main. Die Freigabe ist zu diesem Zeitpunkt längst gelaufen.
  • Diese Astro-Site liest die Markdown-Dateien beim Build und rendert sie zu statischen HTML-Seiten. Schema.org-BlogPosting-JSON-LD, OG-Tags, Sitemap, RSS, alles automatisch aus dem Frontmatter.

Was wir dabei gelernt haben

Topic-Cluster statt Tag-Wildwuchs. Wir haben fünf feste Themen-Säulen definiert (Agentic Marketing, KI-Content, Sales-Marketing-Alignment, KI-Marketing-Strategie, AGENTICAL-Praxis) und jeden Beitrag genau einer zuordnen lassen. Das zwingt zur Klarheit beim Schreiben und ist Gold wert für SEO.

State-Machine, nicht Status-Drop-down. Die erlaubten Status-Übergänge sind im Backend als feste Regel hinterlegt, man kann einen Beitrag nicht aus Approved zurück in Idee ziehen. Das spart sehr viele „Wer hat das umgestellt?”-Diskussionen.

Autosave mit Audit-Trail. Jede Änderung am Body legt automatisch eine Revision an. Wenn jemand in der Hektik mal das gerade Geschriebene überschreibt, ist nichts verloren.

KI ist Werkzeug, nicht Autor. Beiträge erscheinen unter dem Namen AGENTICAL (Brand) oder Daniel Doege (Person), nicht unter einer fiktiven KI-Persona. Ein dezenter Footer-Hinweis macht transparent, dass KI mitgewirkt hat. B2B-Vertrauen kommt vor jeder Effizienz.

Was als Nächstes kommt

Dieser Beitrag ist Block E unseres internen Plans: der erste Test des durchgehenden Workflows. Wenn er hier zu lesen ist, hat die Pipeline funktioniert, von der Idee in Jeff bis zur statischen Seite auf agentical.de.

Was als Nächstes ansteht:

  • „Verwandte Artikel” via Vektor-Suche statt nur „selbe Säule”
  • Bilder-Generierung pro Beitrag über unsere bestehende Mediathek + Design-System-Pipeline
  • Pillar-Pages mit 2.000+ Wörtern je Säule als SEO-Anker

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